Beleuchtungs-techniken
Die Möglichkeiten der Lichtgestaltung sind schier unendlich. Einige Grundprinzipien lassen sich voneinander abgrenzen. Die wichtigsten Aspekte sind Lichtqualität, Lichtstärke, Lichtrichtung und Lichtfarbe.
Weiche Kanten, harte Schatten
Diffuse Lichtquellen „streuen“ das Licht. Sie sorgen für eine gleichmäßigere, weiche Lichtverteilung mit wenig ausgeprägten Schatten. Weiches Licht schafft eine eher warme, vertraute Atmosphäre und findet oft Einsatz in romantischen Komödien und Dramen.


Weiches Licht sorgt für weiche Kanten und für sanfte Übergänge. Weil es so auch für eine ebenmäßige Haut sorgt, wird es oft für schmeichelhafte Porträts eingesetzt.
Starke, gerichtete Lichtquellen erzeugen dagegen harte Schatten und einen dramatischen Kontrast.


Hartes Licht bringt mehr Details zur Geltung. Dadurch wirkt es weniger kosmetisch. Es sorgt für harte, „kantige“ Portraits. Das so erzeugte Gefühl der Dunkelheit wird oft in Horrorfilmen und Thrillern eingesetzt.

Auch eine Kombination verschiedener Lichtqualitäten kann äußerst wirkungsvoll sein. Eine harte Kante aus Fensterrichtung kann zum Beispiel den Protagonisten hervorheben, während das Raumlicht aus der Gegenrichtung sehr weich ist.
High & Low
High-Key-Beleuchtung taucht die gesamte Szenerie in helles Licht. Weißtöne dominieren, Schatten und Kontrast werden vermieden. High-Key wird oft verwendet, um Welten zu erschaffen, die vermeintlich frei von (emotionalen) Schatten sind.



Low-Key-Beleuchtung betont dagegen Schatten und Kontraste. Sie wird oft eingesetzt, um Konflikte zu untermalen, Spannung zu erzeugen oder Geheimnisse zu suggerieren.


