Alte Meister
Nicht selten lassen sich Bildgestalter:innen bei ihren Überlegungen von Vorbildern inspirieren. Das können Fotografien oder andere Filme sein. Oft sind es auch Gemälde. Denn die Idee von Licht und Schatten beherrscht die Malerei schon seit Jahrhunderten.

In der Malerei wird Licht seit jeher symbolisch eingesetzt. Zuerst fast ausschließlich als Zeichen des Überirdischen, zum Beispiel zur Darstellung von Heiligenscheinen oder göttlicher Erleuchtung.
Ab der Renaissance werden Licht und Schatten immer mehr zur Dramatisierung auch nicht-religiöser Motive verwendet.

Licht wird dahin gelenkt, wo es gebraucht wird. Es soll die Bildaussage unterstreichen. Es erhält quasi eine Regieanweisung, wohin es den Blick und die Emotion der Betrachter:innen steuern soll.

